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Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen. Woody Allen Print

Wenn es danach geht, kann sich der Schöpfer vor Lachen kaum halten, denn Pläne habe ich dauernd, und ich rede gern darüber – wenn es sonst keiner hören will, auch mit Gott. Es helfen auch keine Rückschläge, um mich geduldiger und demütiger werden zu lassen, im Gegenteil! Je öfter ich höre, dass ohnehin alles nicht gehen wird, dass sich da wieder einmal leider nichts machen lässt, dass man die hundertste Ausrede findet, warum man wo bedauerlicherweise nicht nachfragen, ansuchen, intervenieren kann, umso inniger reift in mir das Bedürfnis, alles daran zu setzen, dass etwas in Gang kommt.
Ich spreche nicht von konkreten Projekten, wiewohl es einige vorzuweisen gibt, über deren Verwirklichung man sich durchaus freuen kann ( siehe homepage- Berichte), ich meine vielmehr das Motivieren von Menschen, sich nicht abspeisen zu lassen, selber aktiv zu werden, sich nicht weiter auf so genannte „Verantwortungsträger“ zu verlassen. Weil man erkennt: So manche heißen nur so, aber sie tragen nicht wirklich, haben zwar öffentliche Ämter, Positionen und passable Gehälter, aber verleben ihre Amtszeit am liebsten ruhig und ohne Aufregungen, und jeder, der berechtigte Fragen und Anforderungen stellt ist ein unzumutbarer Ruhestörer. Unbehelligt von intellektuellen Strapazen machen sie sich fit für eine weitere Amtszeit, die ebenso gemütlich verlaufen wird wie die vorangegangene, nur dass es vielleicht noch mehr zu Jammern gibt als bisher. Man erkennt sie meist daran, dass sie sich bei Anfragen tot stellen, weder e-mails beantworten noch Rückrufe tätigen, in der Hoffnung, dass der Nebel des Vergessens alle Fragen einhüllt und irgendwann verschwinden lässt.

Das ist so, damit kann man sich abfinden. Muss man aber nicht.

Man kann auch motivieren, Menschen einladen, mit ihnen reden, ihnen zuhören, gemeinsam lachen, singen , feiern, so wie wir es tun. Daraus erwachsen Freundschaften, Gemeinschaften, verantwortungsvolle Arbeitsteams, all das , was eine gesunde Gesellschaft braucht, um funktionieren zu können. Menschen, die nicht zuerst aufzählen, warum etwas nicht gehen kann, sondern gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, Projekte zu realisieren. Und dann tun , was zu tun ist, jeder wie und wo er kann. Wertschätzung, Anerkennung und Freude darüber, wenn etwas gelingt, sind die Kriterien für unsere gemeinsame Arbeit. Und das Besondere: Das Miteinander bringt nicht nur der Sozialgemeinschaft insgesamt Vorteile, es ist auch für das Individuum ein unverzichtbares Lebenselixier. Zugegeben, wir sind noch eine Minderheit, aber eine, die schon mehr weitergebracht hat in den letzten Jahren, als die in jeder Hinsicht „satte“ Mehrheit.

Darum mein Apell: Ärgern wir uns nicht über jene, die nichts oder zu wenig tun. Gehen wir gemeinsam den Weg für ein gutes, gelingendes Zusammenleben, auch wenn er manchmal ziemlich mühsam ist. Aber letztlich erweitern ja auch Umwege den Horizont.

WIR FÜR UNS freut sich über alle, die mit uns unterwegs sind und noch sein werden.