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Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Helferinnen und Helfer! Print

Die unten stehende Meldung gibt Anlass zu großer Freude:

Ein Wohnprojekt, das viele Vorteile vereint

EISENERZ. Die Landesregierung hat eine Förderung in der Höhe von 11.000 Euro für den Eisenerzer Verein "Wir für uns" beschlossen. "Mithilfe dieser finanziellen Unterstützung soll ein Wohnmodell für selbstständiges und altersgerechtes Leben im Ortskern entwickelt werden. Die Stadt Eisenerz dient hier als Pilotprojekt", erklärt Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser.

Es war im Herbst des vergangenen Jahres, als WIR FÜR UNS bei einem hochkarätig besetzten Symposium mit dem Titel „Wohnen im Alter“ die Idee angeregt hat, in Eisenerz ein Pilotprojekt in Anlehnung an das Wohnmodell „Tiedoli“ in Italien zu versuchen. Hier wurde älteren Menschen die Möglichkeit gegeben, kleine Wohnungen in der Altstadt zu beziehen, in denen sie so lange als möglich selbständig, sozial eingebettet und – je nach Bedarf – unterstützt von ehrenamtlichen und professionellen Helfern, leben können.

Die Situation in Eisenerz, mit einerseits relativ viel alleinstehenden älteren Menschen, die in der Peripherie wohnen, und im Falle der Hilfsbedürftigkeit früher als nötig ins Pflegeheim müssen, und andererseits einer attraktiven Altstadt, in der viele Gebäude leer stehen, legt einen Versuch nahe, ein Pilotprojekt gerade hier zu ermöglichen.

Gemeinsam mit DI Harald Bergmann, im Team von LH Stv. Schrittwieser für Wohnbau zuständig, wurde ein Konzeptvorschlag erarbeitet, wie man dies anhand eines leer stehenden Hauses im Ortskern verwirklichen könnte. Wie aus der Presse-Aussendung zu entnehmen , ist Soziallandesrat Schrittwieser von der Sinnhaftigkeit dieser Alternative überzeugt, und stellt für Planung und Entwicklung aus seinem Ressort die beträchtliche Summe von 11.000€ zur Verfügung.

Für Eisenerz ist das eine große Chance, nämlich aus der Not über Leerstand im Zentrum und schwieriger werdender Versorgung der älteren Bevölkerung eine positive Entwicklung zu nehmen, die richtungsweisend für viele Kommunen mit ähnlichen demografischen Problemen sein kann. Die Unterstützung der Idee durch die Gemeinde ist unerlässlich, und muss , um zu einem nachhaltigen Gelingen zu führen , zu einem Herzensanliegen aller Verantwortungsträger werden.

In den kommenden Monaten werden wir regelmäßig darüber berichten, wie weit die Arbeit gediehen ist, aber auch, welche Schwierigkeiten sich im Zusammenhang mit Planung und Entwicklung auftun. Was wir brauchen ist Klarheit was die Fakten betrifft, gesunder Optimismus dass es gelingen kann, Mut zu unkonventionellen Lösungen und der Blick über den Tellerrand hinaus zu jenen, bei denen es funktioniert. Was wir nicht brauchen: das Gegenteil!

Danke allen, die sich für die Idee begeistern konnten und können, ich glaube fest daran, dass wir damit einen zukunftstauglichen, aber vor allem einen, an den Bedürfnissen der Menschen orientierten ,Weg einschlagen!

Christine Brunnsteiner